Während bei uns im Büro der ganz normale Alltag läuft, sieht der Sommer für die drei Athletinnen, die wir auf ihrem Weg begleiten, sehr unterschiedlich aus. Die eine geniesst gerade die letzten ruhigen Wochen vor dem Startschuss, die andere zählt schon die Tage bis zum Saisonauftakt, die Dritte hat den nächsten Wettkampf bereits hinter sich. Ein Zwischenstand zu Flurina Baetschi, Jessica Streicher und Laura Amate.
Flurina Baetschi: Bergluft statt Startnummer
Auf dem Instagram-Feed unserer Kopfsponsorin Flurina Baetschi dominieren gerade Schweizer Bergpanoramen statt Rennpisten. „Summer at its best„, schrieb die Snowboarderin aus Davos zuletzt zu Fotos einer Wanderung – die Erholungsphase, die es nach einer intensiven Saison braucht. Und intensiv war sie: Im Februar stand Flurina erstmals bei Olympischen Spielen am Start, in Mailand-Cortina. Platz 18 im Parallelriesenslalom war nicht das Resultat, von dem man träumt, und das hat sie auch nicht schöngeredet: „Not satisfied with my 18th place but I had so much fun riding„, schrieb sie danach – genau die Mischung aus Ehrlichkeit und Freude an der Sache, die wir an ihr schätzen.
Im Mai liess sie die Saison dann beim Swiss-Ski Night von Sunrise Schweiz ausklingen, zusammen mit dem Swiss Snowboard Speed Team. Jetzt heisst es: durchatmen, Kraft tanken. Denn ruhig bleibt es nicht mehr lange – die neue Weltcup-Saison startet Ende November in Shenzhen, die ersten Parallelriesenslalom-Rennen folgen Anfang Dezember in China und Italien.

Jessica Streicher: Der Countdown läuft
Bei Jessica Streicher, Torhüterin der HCD Ladies, ist von Sommerpause nicht mehr viel zu spüren. Mitte August ging es mit zwei Testspielen gegen das schwedische Spitzenteam Frölunda los, Ende August folgte die Partie gegen Ambri-Piotta. Das Kader hat sich verändert: sechs Neuzugänge, darunter mit Lia Rubin eine zweite Torhüterin, sorgen für frischen Wind und Konkurrenzkampf auf jeder Position.
Am 12. September startet die neue Saison der PostFinance Women’s League zu Hause gegen die ZSC Lions, einen Tag später wartet mit EV Zug gleich die Titelverteidigerin. Kurz darauf empfangen die Davoserinnen mit dem Lausanne HC den Liga-Neuling. Ein Termin steht schon jetzt besonders im Kalender: Am 30. Dezember, mitten im Spengler-Cup-Trubel, bestreiten die Ladies ihr Meisterschaftsspiel gegen Zug. Für Jessica bedeutet der Sommer also vor allem eines: Der Ernstfall ist nur noch wenige Tage entfernt.
Laura Amate: Nach der Matte ist vor der Matte
Für Laura Amate, Kundenberaterin bei uns im Haus und national wie international erfolgreiche Brazilian-Jiu-Jitsu-Athletin, war der Höhepunkt des Jahres bereits im Januar: Silber an der European IBJJF Championship in Lissabon, in der Kategorie Master 3 / Blue / Feather. Ein Resultat, das zeigt, was konsequentes Training neben einem Vollzeitjob möglich macht.
Für die neue Saison schlägt Laura bewusst einen anderen Weg ein. In der vergangenen Saison hatte sie ihre Ziele auf zwei Europameisterschaften und die französische Meisterschaft ausgerichtet. Dieses Jahr plant sie ihre Teilnahmen anders: Statt zweimal an Europameisterschaften anzutreten, konzentriert sie sich auf einen einzigen grossen Auftritt in dieser Kategorie – die Master-EM (+30 Jahre) im April 2027 in Barcelona – sowie die französische Meisterschaft im Juni 2027, bei der sie ihren Titel verteidigen will. Der Platz, der dadurch frei wird, geht an ein neues Ziel: 2026 will sie vermehrt auch in der jüngeren Kategorie (–30 Jahre) an den Start gehen und sich dort mit einer anderen Konkurrenz messen. Wer weiss, wie viel Disziplin ein Wettkampfsport wie Jiu-Jitsu verlangt, versteht auch, warum sich diese Konsequenz eins zu eins auf ihre Arbeit bei Mirus übertragen lässt.
Drei Wege, eine Haltung
Drei Sportarten, drei völlig unterschiedliche Sommer – und trotzdem etwas Gemeinsames: Bei allen dreien steckt hinter jedem Resultat monatelange Vorbereitung, die niemand sieht. Genau da wollen wir als Sponsor ansetzen, nicht nur an Renn- oder Spieltagen. Wir wünschen Flurina, Jessica und Laura eine gute letzte Vorbereitungsphase und sind gespannt, was der Herbst bringt.